Tooltip: Autoersetzen mit Autohotkey

Am Wochenende habe ich mir die Videocasts “The Art of Code” von Ted Forbes zu Webdesign & Coding angesehen. Mehr aus Neugierde, viel Neues kam dabei für mich nicht raus, diese sind geeignet für Anfänger auf diesem Gebiet. Aber eines war dann doch ein echter Augenöffner und definitiv einen Tooltip-Beitrag wert.

TextExpander für Mac

TextExpander ist ein Autofill/Textreplacer für Mac. Nun habe ich einen Windows PC, der TextExpander nutzt mir wenig und die Variante die einem zuerst als Windows-Variante begegnet, war auch nicht so mein Ding. Fündig wurde ich unter autohotkey

Mit autohotkey kann man sehr viele Tastenkürzel mit Aufgaben belegen u.a. mit Autoersetzten, z.B. das Akronym bzw mit “beziehungsweise“. Nichts nervt mich aber mehr, wenn mitten im Tippen eine Autofunktion übernimmt. So etwas hat mich schon immer extrem irritiert. Ted Forbes teilt mit mir offensichtlich diese Haltung und hat dafür wie man sieht eine Lösung gefunden, er stellt ein Semikolon vor die Zeichenfolge. Dies kommt weder in der Alltagssprache noch in der Programmiersprache vor und ist damit eine recht sichere Methode eine ganze Reihe von Autoersatzkürzel anzulegen.

Wie stellt man sowas mit autohotkey her?

  1. Man installiert autohotkey
  2. Man erzeugt mit einem Texteditor eine Datei, die die Erweiterung *.ahk hat
  3. Diese Datei füllt man mit den Kürzeln, die man on the fly ersetzen möchte, z.B:
    ::;p::<p></p>{left 5}
  4. Speichert die Datei und doppelklickt die Datei, damit wird überall, wo in Windows eine Texteingabe erfolgt, automatisch ;p durch <p></p> ersetzt und auch gleich noch der Cursor 5 Schritte nach links zwischen die P-Tags gesetzt.

Wer nicht mehr will, als ein wenig Text ersetzen, muss sich nicht mehr als die doppelten Doppelpunkte merken. Wer mehr möchte, sollte sich die Syntaxreferenz und Tutorials unter de.autohotkey.com ansehen. Hier noch ein paar nützliche Schnipsel, soweit ich diese für mich genutzt habe:

  1. Zeichen Ersetzen:
    ::abk::Abkürzung
  2. Cursor n Zeichen zurück:
    {left n}
  3. crtl & c ersetzen durch Copyright:
    RAlt & c:: Send ©
  4. Aktuelles Datum einfügen:
    ::_dat::%A_dd%.%A_MM%.%A_yyyy%
  5. Mehrzeiligen Text einfügen:
    ::txt::
    (
     
    )

Viel Spaß und mehr Zeit für die coolen Sachen im Leben.

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Gone Foto-Hiking (Tamrac Backback Review)

Aktuell zap ich durch die “How to”-Videos zum Thema Fotografie und stieß dabei auf einige Reviews der diversen Foto-Taschen und -Backpacks. Allerdings scheint mir haben die meisten die Rucksäcke und Taschen dafür nicht wirklich unterwegs im Einsatz gehabt. Meine erste Begegnung mit einem Fotobackpack war mit einem Lowpro und obwohl das Gadget einen praktischen und soliden Eindruck macht, wenn man es so in der Vorstellung sieht, hat es eine ganz entscheidende Schachstelle. Im Alltag ist man oft genug nicht mit dem Kopf bei den Quirks der Tasche sondern auf das Motiv und das Terrain konzentriert, insbesondere wenn man querfeldein unterwegs ist. Wer hier gerade einen steilen Hang hinaufkrackselt und hinter sich ein atemberaubendes Panorama entdeckt, hat nicht unbedingt seinen Kopf bei den Rahmenbedingungen seiner Tasche und schwupps wird nicht darauf geachtet, ob die Sicherheitslasche eingeklinkt ist, die einen davor bewahren soll, die Lasche der Tasche zu weit zu öffnen. Schwupps hat man den Reissverschuß ein Stück zu weit geöffnet und plumps — da kullert das teure Teleobjektiv aus der Tasche und den Hang hinunter. Nein. So ist es mir nicht ergangen. Als das Tele in einem kurzen, unachtsamen Moment _mir_ aus der Tasche kullerte, waren es nur wenige Zentimeter bis zum kalten, harten Asphalt meiner Heimatstadt. Dennoch war mein Schrecken groß und ich fürchtete schon das Objektiv abschreiben zu können. Damit war der Lowpro Fotobackback für mich gestorben. Er ist jetzt die Aufbewahrungstasche für Zuhause für meine erste selbst mit Taschengeld und Aushilfsfjobs als Schülerin ersparte Spiegelreflexkamera.

Begeistert bin ich vom tamrac evolution (ich habe den kleinen 6er).

Wenn ich losziehe habe ich den Rucksack gewöhnlich noch auf dem Rücken mit beiden Gurten auf den Schultern, erst mit dem ersten Motiv, das mir begegnet, wechsle ich in den Slingshot-Modus des Rucksacks. Und das schöne am tamrac ist, dass er nun mehr einer Fototasche gleicht als einem Fotorucksack und dabei die Sicherheit für die Ausrüstung bietet, die bei empfindlicher Fotoausrüstung einfach ein Muss ist.

Das folgende Bild zeigt meine übliche Ausgangsituation, wenn ich die Kamera via seitlicher Lasche der Foto-Slingshot-Tasche (~Backpack) entnehme:

Tamrac - Stauraum in der Seite (Slingpack Rechtshänder unten)

Was habe ich sonst wo verstaut?

Tamrac - Objektive via Frontlasche

Via Frontlasche komme ich an das große Tele- und das Weitwinkel-Objektiv. Die beiden Filter-Täschchen sind seitlich und (wie man sieht) bequem von vorn zugänglich. Meist, wenn ich die Kamera dann um den Hals oder über die Schulter trage, habe ich die beiden Objektive aus ihrem angestammten Platz genommen und ins Fächle via Seitenlasche umgepackt, so dass der Objektivwechsel schnell und sicher ausgeführt werden kann. Dabei entsteht zwar ein kleines Chaos bei dem Objektive im Seitenfach kreuz und quer umher kullern. Nur gut, dass sie leichter zu unterscheiden sind als europäisches Wechselgeld. Die Objektive lose und ungeordnet hinter der Seitenlasche ist besser als beim Objektivwechsel auf die Frontlasche zugreifen zu müssen und mangels dritten und vierten Arm recht unbeholfen mit Tasche, Kamera und Objektiv einen recht ungelenken Twist abzukrampfen oder aber den Rucksack in stabiler Lage irgendwo ablegen zu müssen … womöglich optionslos in feuchten Moder&Dreck, den man anschließend fast unvermeidlich via Rucksack über die Kleidung verteilt.

Über der großen Seitenlasche zum Hauptfach ist noch eine kleine Seitenlasche mit Fächern, die ich für Ersatzakkus und Fernauslöser, Batterien (für die Canon Powershot, die kleine Immer-dabei-Hosentaschenkamera) und Ersatzspeicherkarten nutze.

Stauraum in der Seite (Slingback Rechtshänder unten)

Der Tamrac evolution hat beidseitig Laschen, um an das mit Polstern und Klettverschlüssen unterteilte Hauptfach zu gelangen. Das rechte Fach ist bei mir das untere Fach, wenn ich den Rucksack als Slingshot trage und damit beherbergt dieser Teil die von mir nur wenig genutzten Dinge wie Blitz, exotische Filter und Winkel-Okular. Auf dieser Seite befindet sich auch das Fach mit dem Regenschutz für den Rucksack.

Bleibt das Fach frontal über dem Hauptfach.

Stauraum im Fächle oben

Hier habe ich derzeit den Regenschutz für mich, wenn ich bei schönem Wetter losziehe und von schlechtem Wetter überrascht werde, Ein Fernglas und einen McKinley Reserverucksack für Fundsachen (Zapfen, Steine, etc.), kleine Einkäufe, wenn man auf dem Rückweg am Supermarkt vorbeischlendert oder Andenken und Geschenke für Daheimgebliebene, die man im Urlaub am Wegesrand shoppen geht. Da man den tamrac als Slingshot tragen kann, kann der Reserverucksack auch etwas voller und schwerer werden. So genießt man weiterhin die erforderlichen Armfreiheit für Fotoshoots. Allerdings gleicht man Heimatvertriebenen, die nur retten konnten, was sie am Körper zu tragen vermochten. Wer Kontaktscheu ist, das ist ein guter Weg mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen. Die halten der Neugier nicht lange Stand, was es mit der seltsamen Person mit dem Taschengebammel und der Kamera auf sich habe.

Tamracs Plan für den Transport des Stativs habe ich getestet, aber zumindest mit meinen Stativen (Drei~ & Einbein~) ist das eher ein elendes Heckmeck, so dass ich das lieber separat in einem Stativ-Köcher mitführe. Womit ich dann auch gleich zusätzlichen Stauraum für ein Einbeinstativ (unterwegs gewöhnlich mehr Spazierstock als Fotostativ) und einer Bastmatte habe. Eine Bastmatte ist leicht und geeignet, um nicht in jeden Dreck liegen zu müssen, wenn man z.B. dem Käfer am Wege Auge in Auge begegnen will und auf dessen Augenhöhe in den Pixelspeicher bannen möchte.

Stativköcher mit Ein- und Dreibeinstativ und Bastmatte

Irgendwann werde ich vielleicht mal noch testen, ob ich nicht die seitlichen kleinen Schlaufen am tamprac evolution dafür nutzen kann, einen geeigneten steiferen Köcher anzubringen, in dem dann das Stativ einen sicheren und leicht zugänglichen Platz hat, so dass ich nicht mehr das Gewurschtel habe mit Slingpack, ReserveRucksack und Stativköcher und womöglich noch einer keinen Handtasche – so nicht selten auf Santorini der Fall – bei dem man sich merken muss, in welcher Reihenfolge man sich das Gebammel an den Körper gehängt hat, wenn man sich zum Essen in das Gartenlokal oder Restaurant setzt.

Prall vollgestopft ist der tamrac ein klein wenig zu groß für die Mindestmaße der Handgepäcksbestimmungen, wobei auf dem Hin- und Rückflug Stuttgart – Athen hatte ich damit keine Probleme. Ich gehe davon aus, dass man schon an sehr übel gelauntes Personal geraten muss, dass die 2-5 cm zum echten Problem werden.

Apropos Handgepäck — unsicher wie strikt Fluggesellschaften die Handgepäcksregel beachten / durchsetzen und welche Rolle die Damenhandtasche dabei spielt, wie groß eine Damenhandtasche sein darf, wenn die Dame einen Fotorucksack mitführt, habe ich das Thema elegant umgangen, indem ich die Taschen einer Fotografenweste vollstopfte. Diese Weste – ebenfalls ein tamrac Product – ist ein Wunder der Staufähigkeit. Die Innentaschen fassen ein Mininotebook, Skizzenblöcke, eReader oder Paperback-Reiselektüre, eigentlich den kompletten Inhalt eines Malerköfferle mit Farben und Pinseln und Federmäppchen. In alle anderen Taschen bringt man dann Schminktäschchen, was man so in einen kleinen Handkoffer für die erste Nacht packt, sollte der Koffer eine andere Route nehmen als man selbst, Erste Hilfe Apotheke und Notiz~/Skizzenbuch, Sprachführer, Straßenkarte des Zielortes sowie die sonstige kleine Elektroniksammlung des modernen Menschen. Bis auf das Schminktäschchen hatte ich das in der Tat alles in der Weste. Allerdings geht das Gewicht auf die Nackenmuskeln – dafür ist die Weste dann doch nicht ausgelegt. Der Inhalt wanderte am Zielflughafen von der Weste in den ReserveRucksack. Voila, Handgepäckdilemma der Economy-Class umschifft.

Neben einer Schultergurt-Versteifung, ~verstärkung / Nackenpolsterung ist bei der tamrac Fotografenweste noch etwas verbesserungsbedürftig – so sieht das Schwarz nach nur einem Urlaub in der noch recht milden Fruhjahrssonne des griechischen Mittelmeeres aus:

Tamrac Fotografenweste sonnengebleicht

Und wie sieht es mit den Gebrauchsspuren des Backpacks aus? Erstaunlich gut. Zwar geht auch am tamrac evolution 6 das auf und ab, hin und her, das Zuggeschrubbel eines Gepäckfaches, das rein und raus aus dem Kofferraum des Autos nicht spurlos vorbei …

Gebrauchsspuren an der Stativfußtasche bei intensiver Nutztung

Das ist bislang alles, das vom bewegten Leben des Rucksacks erzählt. Alle anderen Stellen zeigen noch keine Abnutzung. Respekt.

Alles in allem ist dieser Rucksack sein Geld wert.
Anschaffungspreis ca. 80 €, bzw. ca. US $ 110 bzw. ca. £ 80

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Variable Acrylglas-Abgußform / resizable acrylic mold box

Gestern hatte ich meine variable Abgußform aus Aluminium-Blech aus dem Starterset mit einer kleinen Verbesserung (Aktenklemmen statt überdimensionale Büroklammern) im Fotoblog vorgestellt. Heute habe ich mich an meine Acrylglasplatten herangetraut und diese angewinkelt. Hierzu habe ich fleißig YouTube-Videos (how to …) angeschaut und dann recherchiert von welchen Temperaturen wir hier sprechen. Acrylglas wird bei ca. 100-150° C (ca. 300° F) biegsam. So ein Sturmfeuerzeug braucht es also nicht. Meine Heißluftpistole mit zwei Stufen 300° C und 600° C ist ausreichend und es hat sogar noch eine Tülle um die heiße Luft zu bündeln.

Arbeitsvorbereitung - Acrylglas biegen

Was braucht man um Acrylgals zu biegen. In YouTube habe ich gesehen, dass man durch anritzen die Kantenführung beeinflussen kann, hierzu wurde ein einfaches Teppichmesser verwendet. Einen Winkel, eine Schneidematte. Andere haben ein Vierkantholz genommen. Hmmm, ich hab schon lange nicht mehr mit Holz gearbeitet und keine Vierkanthölzer im Haus. Mal sehen, was ich statt dessen finden kann. Ich habe Glück und finde in einer Ecke im Garten Granitplattenreste. Sie sind steinkalt und leiten sehr schlecht Wärme, also bestens geeignet.

Völlig unnötig …

Winkel anlegen und Acryllglas anritzen

lege ich den Winkel an und Ritze den Acrylstreifen an. Wer freihand biegt tut sicherlich gut daran eine Führungslinie einzuritzen, auch wer hier Präzision benötigt. Die angeritzte Stelle sollte dann beim Biegen wieder ugeschmolzen werden. Zum Biegen muss man aber das Acrylglas gar nicht so stark erhitzen.

Ich habe das Acrylglas auf meine zwei kleinen Granitplatten gelegt und …

Heißluft von oben

… Heißluft von oben (Stufe II – geht schneller und ist doch so langsam, das man keine Angst haben muss) und heiße Luft von unten …

Heißluft von unten

… bis sich das Acrylglas bequem verformen ließ.

Acrylglas umbiegen

Von oben einfach nach unten umgeklappt …

Acrylglas umbiegen wie Geschenkpapier

… oder Platte und Acrylglas angepackt und wie Geschenkpapier um den Stein gewickelt und auf die zweite immer noch sehr kalte Platte gepresst. Dabei kühlt das Acryglas augenblicklich herunter und ist in Sekunden fest in der gewünschten Form verankert.

Wer etwas mehr Sorgfalt beim Umbiegen walten lässt oder etwas mehr übt … wird voraussichtlich auch einen akkuraten rechten Winkel fertigen. Für meine Zwecke ist das Ergebnis vollkommen ausreichend, so dass ich das Acrylglas nicht noch einmal aufgeheizt habe und den rechten Winkel sorgsamer fixierte bis das Plexiglas sauber ausgekühlt ist, so dass der Winkel mir auch erhalten bliebe. Ich hatte hier dann wohl doch etwas zu früh herumgewobbelt, bzw. von vorn herein nicht sauber darauf geachtet, dass es auch wirklich im rechten Winkel ist.

Wie man aber sieht, mit ein wenig Tesa oder Klemmen fixiert ist das nun ein sehr praktischer variabler Abgußrahmen. Sollte ich scharfe Kanten wünschen, kann ich immer noch einfach die gegenüberliegenden Kanten an einanderstellen.

variable Acrylabgussform

Btw war in einem der YouTube Videos zu “How to bend acrylic” ein Acrylglasschneider vorgestellt. Eine Ausgabe, die sich die meisten sparen können, die einen Leatherman oder ein gutes schweizer Messer haben. Da ist i.R. ein Dosenöffner enthalten, der wie das Acrylglasmesser eine nach innen gebogene Klinge hat.

Leatherman-Dosenöffner und Acrylglas-Schneider

Viel Spaß.

Weitere Anleitungen zu Gußformbehälter Marke Eigenbau

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Lightroom 3 erste Erfahrungen

Seerose mit CS2 bearbeitet

Seit drei Tagen habe ich nun Lightroom 3 auf meinem Rechner installiert und erste Erfahrungen gesammelt. Es ist eine beeindruckende Software, auch wenn ich vermutlich nur einen Bruchteil der Möglichkeiten werde ausschöpfen. Im ersten Moment irritiert es, dass die Option Bild speichern fehlt. Bilder werden importiert und exportiert oder aber in einem weiteren Programm geöffnet. Allerdings hatte ich mit letzterem als ich die Seerose in Photoshop CS2 öffnete ein Farbraumproblem. War das Bild in Lightroom noch bunt und satt grün, so verlor es diese satten Farben in Photoshop CS2, da entsprechender Farbfilter nicht installiert war. Das Problem ist nicht so tragisch, wenn man darauf verzichtet, direkt via Menü das Bild in Photoshop zu öffnen und statt dessen das Bild erst einmal in einem verlustfreien Format, bzw wenn es nicht so darauf ankommt darfs auch JPG sein, exportiert und danach das exportierte Bild aus Photoshop CS2 heraus öffnet.

Lightroom kommt mit vielen vielen Voreinstellungen. Ich habe nur einige wenige angetestet. Für meinen Geschmack ist die Liste zu unübersichtlich (vor allem weil viel zu lang für ein Kontextmenü). Irgendwann werde ich die Liste von A-Z durchprobieren, für’s erste aber interessiert sie mich nicht.

Datengröße – sofern ich nicht eine Option beim Export übersehen habe, ist der Export für das Web nicht optimal. Die Datei in Photoshop zu öffenen und für das Web noch einmal zu speichern, sparte in meinem ersten Test rund 100 KB Bildbeschreibung (EXIF-Daten), wobei in den EXIF-Daten noch keine Stichworte oder Bildbeschreibung im klassischen Sinn enthalten waren. Unbekannt ist mir, wie Browser Bilder mit EXIF-Daten laden. Im Web habe ich es lieber, wenn Bilder weniger KBs mitbringen. Nun habe ich aber auch nicht dutzende automatisch generierte Bildarchive, bei denen ausführliche EXIF-Daten den Text unter dem Bild stellen.

Erstes Zwischenergebnis: eine Kaufempfehlung für alle, die sich intensiv mit Fotografie beschäftigen und Hobby oder Beruf sehr ernst nehmen. Zusätzlich Photoshop einzusetzen, ist meiner Meinung aber immer noch unerlässlich.

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Reise tun und erzählen

Sodele, kleiner Zwischenstopp Zuhause. Als ich gestern um Mitternacht bei mir ankam, fand ich bereits mein neues Adobe Lightroom (siehe Tipp-Tweet von Schaf Paul) vor, das ich von Unterwegs bestellt hatte. Reisezeiten im Zug mit Surfen zu verbringen hat seine Vorteile, hier sammeln die Surfsticks ein ganz dickes Plus, wobei ich nicht mehr sagen kann ob ich mit O² oder Vodaphone online war. Generell hat ja meist Vodaphone die Nase vorn, wenn es darum geht, dass ich mit einer akzeptablen Surfgeschwindigkeit im Netz sein will. O² nervt da schon sehr mit den schon chronischen 0-3 Bytes pro Sekunde bei __ bestem Empfang __ !! Ich zitiere O² vom Gutscheincoude Voucher:

  1. Nachdem Sie die Buchungsbestätigung per SMS erhalten haben, können Sie sich mit dem Internet verbinden und 1 Woche lang unbegrenzt gratis surfen

Jupp, Teil eins des Versprechens hält O² bislang sogar in Höhbeck, das absolut JWD in Deutschland liegt. Nur mit Teil zwei des Versprechens hat O² in ganz Deutschland ob Großstädte wie Hamburg, Frankfurt oder abgelegene Teile Deutschlands wie ein Dorf in Wendland, hat O² ein Problem. Es geht ein paar Minuten bis ein halbes Stündchen und definitiv nur bis 30 MB und dann ist für bis zu 24 Stunden erst einmal Ende mit dem Surfen. Das nenne ich begrenztes Surfen und damit einen Bruch des Vertrages. Aber genug davon erst Mal.

Mein erstes Ziel war Mainz. Continue reading

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Mit Vodafone vom Zug aus

Ich sitze im Zug nach Puttgarden auf Fehmarn und weil mich meine Reise in Uelzen strandete, habe ich Verwandte dort in der Nähe angerufen, ob es in Ordnung ginge wenn ich deren Gästebett belegte. Dazu musste noch der Zug umgeplant werden. Also zur Bahn.de und recherchiert, kurz telefoniert und die Optionen erörtert und nun ist der Tag für heute geplant oder besser gesagt das Ende des Tages. Denn Puttgarden ist noch offen. Ich weiß einzig, dass ich die Fehmarnsundbrücke fotografieren möchte und mich auf einen Strandspaziergang freue.

Chaotische Urlaubstage … sind Mal was anderes.

PS: ich weiß nun wann ich Vodaphone Browserfenster öffnen / laden abbrechen darf um nicht deren Werbung in meinen Datenvolumen zu haben. Nichts destotrotz, es ist falsch dem Kunden diesen Browserblödsinn anzutun. Vodafone da solltet ihr wirklich nachbessern. Schön aber, dass ich mit dem Komfort des Laptops online sein kann und zumindest derzeit noch die Geschwindigkeit, die Vodafone bislang zur Verfügung stellte, keinen Grund zur Klage bot. Toi toi toi, dass das so bleibt.

PS2: Der Dänische Zug bietet eine deutlich angenehmere Aufteilung und breitere Sitze. Davon könnte sich die Deutsche Bahn eine Scheibe abschneiden.

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Vodafone Start-Hickups

So nun bin ich mit dem Vodafone Surfstick im Netz. Es hat etwas gedauert, denn der Programmierer von Vodaphone verwendete VBscript und das gab einen Runtime Error (Dank dem O² Surfstick konnte ich nachschlagen wie man dieses Problem behebt). Damit fällt Vodafone beim Plug&Play durch. Als nächstes fand ich das Formular von Vodafone verwirrend in dem ich das Prepaid-Konto aktiviere. Ich hatte ein Callya Guthaben und einen Vodafone eVoucher und nahm an, dass der eVoucher relevant sei, der war aber wohl schon eingegeben worden, was ich zunächst auch angenommen hatte und damit eben auch dann sofort loslegen hätte können sollen. War aber nicht. Nichts ist ätzender als beim Ansteuern einer Seite immer nur auf der Seite des Serviceproviders zu landen und dann sich nicht zurechtfinden mit dem Angebot. Naja wenigstens mit etwas Try&Error hat es dann doch noch geklappt.

Ich berichte über meine Erfahrungen mit dem Stick und hoffentlich kann ich nun in gewohntem Komfort surfen, sprich E-Mails abrufen und bloggen und click&read-surfen. Filmchen auf youTube glotzen, muss von unterwegs ja gar nicht sein. Allerdings kann das suchen nach einer Unterkunft bei deren nicht selten schwer datenlastigen Sites den Monat vorzeitig beenden, da in dem Stick-Prepaid Tarif eine Volumengrenze enthalten ist.

Das ist ein Hinweis für Webdesigner von Hotelsites. Es muss nicht wirklich Musik und Flash-Filmchen auf der Startseite sein. Es genügt, wenn man derlei Schnickschnack optional anbietet. Wirklich!

Nachtrag: Vodafone geht mir gerade tierisch auf den Senkel. Was denkt sich eigentlich ein Programmierer, wenn er in die Routine einbaut, dass zwingend die Vodafone-seite geladen werden muss und auch noch ein Fenster mit den Verbrauchsdaten geladen bleiben muss. Ein Netzzugang sollte im Hintergrund bleiben und den Zugang zum Internet herstellen. Für dieses aufdringliche Prozedere bekommt Vodafone ein dickes Minus. Es führt mich fast in Versuchung, den Surfstick in die Tonne zu hauen. Ich will will definitiv nicht die Seite vorgeschrieben bekommen, die mein Browser lädt und schon gleich dreimal nicht gezwungen sein, diesen Browserfenster offen zu lassen.

Böses Vodafone.

Nachtrag 2: Dieses Unternehmen zwangslädt nicht nur ihre Seite, sie zwangslädt auch eine Seite mit WERBUNG und Video, also unnötig datenlastig und extrem nervig, womit sie überdies auch noch das Kontingent verbrauchen, das in der monatlichen Rate enthalten ist, das sind dann erschlichene Preissteigerungen und ist wettbewerbsrechtlich definitiv nicht OK.

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AO Hostel auf der Reeperbahn

Das AO Hostel auf der Reeperbahn ist nichts für Leute, die es Nachts ruhig brauchen. Ich habe mit Geräuschen kein Problem und habe in einem sauberen netten, günstigen Zimmer seelig geschlagen. Das Personal ist nett und freundlich und wer Richtung Große Freiheit und Beatlesplatz entgegen der Fahrtrichtung vom Bahnhof aus ankommend die S-Bahn-Station verlässt ist nach 50 Metern auch schon am Hotel angekommen. Damit liegt das Hotel sehr zentral im Herzen von Hamburg. Ich kann das Hotel für Nachtschwärmer und Backpackers absolut empfehlen.

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City Night Line – Schlafwagen mit Knastflair

City Night Line besitzt eine Reservierungspflicht, das heißt, wer mit diesem Nachtzug fahren will muss dort eine Übernachtung buchen. Ich erwischte für die Fahrt vom Frankfurt nach Hamburg nur noch die teuerste Variante in der 2. Klasse ein 6er-Damenabteil. Die Kabinen werden bebucht nach der Reihenfolge der Buchungseingänge ohne Rücksicht auf die Fahrziele der Fahrgäste. Damit werden die Schlafenden ca. alle Stunde von Ankommenden und Abreisenden Fahrgästen geweckt. Die Pritschen sind hart und erlauben keine Sitzposition. Der in der Werbung angepriesene Tisch war ein Fenstersims. Waschgelegenheit gab es eine, da der Zweite als Abstellraum vom Servicepersonal genutzt wurde. Ich habe im Sessel eines ICs gerade so gut geschlafen wie in dem Schlafabteil der City Night Line. Mein Fazit für 30 – 35 Euro deutlich zu teuer. Viel heiße Luft im Werbversprechen der Deutschen Bahn in Bezug auf den City Night Line. Lieber die Fahrt unterbrechen und in einer günstigen Pension am Wege Übernachten, wenn man die Zeit dafür hat.

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O² Surfstick – unbegrenzt surfen geht anders

Meine ersten Erfahrungen mit dem O² Surfstick sind nicht berauschend. Das Werbeversprechen wird jedenfalls nicht eingehalten. Darin heißt es dass in der ersten Woche “ohne Limit” mit einer Geschwindigkeit von 1MB/sek bis 64Kb/sek im Netz gesurft werden kann. Bisher habe ich das Gefühl, dass 0 bis 8 Kb/sek die Regel ist und nach 30 MB erst einmal für lange Zeit 0 Kb/sek – man wartet viel auf den Surfstick und wehe man ist darauf angewiesen, dass man die Verbindung halten muss, weil zeitkritisch Daten geladen oder gesendet werden müssen.

O² wird mit dem Datenkapazitäten noch stark nachbessern müssen, wenn sie auch in Zukunft noch Surfsticks verkaufen wollen. Ich kann nach den ersten zwei Tagen jedenfalls keine Kaufempfehlung aussprechen. Mal sehen ob der Vodaphone mehr leisten kann. Ich werde heute — so ich denn an einer Vodaphone-Filiale vorbeischlappe — deren Prepaid-Surfstick kaufen und testen.

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