Ab Olympus-Werk vs PS-Tuning vs picnik Auto

Wanze Bildbearbeitung im Vergleich

Die Abbildung ist nur eine Annäherung, denn beim Verkleinern und „Speichern für Web“ eines Bildes werden auch die Farben verändert. Ebenfalls ein wenig verfälscht ist das Ergebnis aus den selben Gründen im Beitrag im Vivendulies Fotoblog.

Die Vorgänge bei der Autokorrektur bei picnik sind mir nicht bekannt, aber die Arbeitsschritte im Photoshop kann ich gerne einmal listen, wobei diese nicht für jedes Bild im Fotoblog gelten, Mal kommen mehr Prozesse dazu, Mal ändern sich „nur“ die Prozentwerte zur Ebenen-Transparenz. Ok -> ab ins Eingemachte:

Bearbeitungsschritte Fototuning

  1. Kontrast/Plastizität/Farbintensität: Background kopieren, auf die neue Ebene „background copy“ den Filter Sharpen/Unsharp Mask (Amount 500, Radius 250px Threshold 0) und anschließend Blur/Gaussian Blur (Radius 15px) anwenden; Ebenenentransparenz auf 30% (Blending: soft light) einstellen.
  2. Schärfe/Fokus: Background kopieren und auf die neue Ebene „background copy 2“ den Filter High Pass (Radius 15px) anwenden. Ebenetransparenz auf 40% (Blending: hard light) einstellen
  3. Kontrast/Farbintensität:Background kopieren und auf die neue Ebene „background copy 3“ Image/Adjustments/Brightness&Contrast (Brightness -5, Contrast 15) sowie Image/Adjustment/Saturation (Hue 0, Saturation 15, Lightness 0) sowie den Filter Sharpen anwenden. Ebenentransparenz auf 40% (Blending: normal ) stellen
  4. Kontrast/Helligkeit:Background kopieren und auf die neue Ebene „background copy 4“ Image/Adjustment/Desaturation, Brightness&Contrast(Brightness -10, Contrast 30) sowie zweifach den Filter/Sharpen anwenden. Ebenentransparenz auf 30% (Blending: luminosity ) einstellen

Ich habe diese Einstellung als Basis für die Bildbearbeitung in Actions eingestellt und dann diese Actions in einer Action zusammengefasst. Nun ist es nur noch ein Klick und ergibt das ein schönes Bild, das keine weiteren Anpassungen benötigt, doch es ist immer noch ein manueller Vorgang, wenn mir das Ergebnis nicht behagt, dann werden Prozentwerte rauf und runter gesetzt und weitere Ebenen mit weiteren Filtern und Adjustments erzeugt mit weiteren Blendoptionen.

Beim Ergebnis von picnik war die Wanze zu blau. Ich habe sie grau in Erinnerung und auch wenn die Farbe derart überhöht ist, dass man meinen Könnte, ein Hirntumor drückt auf meinen unteren Schläfenlappen, so ist das Bild näher an der Realität. Es hat durch diese Bearbeitung den Hochglanzmagazin-Flair bekommen.

Auch die Autokorrektur von picnik verbreitet ein wohliges Hochglanz-Magazin-Gefühl und wenn ich es nicht besser wüsste ich könnte den Eindruck gewinnen, die Wanze war blau. 🙂

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Ein Kommentar zu Ab Olympus-Werk vs PS-Tuning vs picnik Auto

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