Lightroom 3 erste Erfahrungen

Seerose mit CS2 bearbeitet

Seit drei Tagen habe ich nun Lightroom 3 auf meinem Rechner installiert und erste Erfahrungen gesammelt. Es ist eine beeindruckende Software, auch wenn ich vermutlich nur einen Bruchteil der Möglichkeiten werde ausschöpfen. Im ersten Moment irritiert es, dass die Option Bild speichern fehlt. Bilder werden importiert und exportiert oder aber in einem weiteren Programm geöffnet. Allerdings hatte ich mit letzterem als ich die Seerose in Photoshop CS2 öffnete ein Farbraumproblem. War das Bild in Lightroom noch bunt und satt grün, so verlor es diese satten Farben in Photoshop CS2, da entsprechender Farbfilter nicht installiert war. Das Problem ist nicht so tragisch, wenn man darauf verzichtet, direkt via Menü das Bild in Photoshop zu öffnen und statt dessen das Bild erst einmal in einem verlustfreien Format, bzw wenn es nicht so darauf ankommt darfs auch JPG sein, exportiert und danach das exportierte Bild aus Photoshop CS2 heraus öffnet.

Lightroom kommt mit vielen vielen Voreinstellungen. Ich habe nur einige wenige angetestet. Für meinen Geschmack ist die Liste zu unübersichtlich (vor allem weil viel zu lang für ein Kontextmenü). Irgendwann werde ich die Liste von A-Z durchprobieren, für’s erste aber interessiert sie mich nicht.

Datengröße – sofern ich nicht eine Option beim Export übersehen habe, ist der Export für das Web nicht optimal. Die Datei in Photoshop zu öffenen und für das Web noch einmal zu speichern, sparte in meinem ersten Test rund 100 KB Bildbeschreibung (EXIF-Daten), wobei in den EXIF-Daten noch keine Stichworte oder Bildbeschreibung im klassischen Sinn enthalten waren. Unbekannt ist mir, wie Browser Bilder mit EXIF-Daten laden. Im Web habe ich es lieber, wenn Bilder weniger KBs mitbringen. Nun habe ich aber auch nicht dutzende automatisch generierte Bildarchive, bei denen ausführliche EXIF-Daten den Text unter dem Bild stellen.

Erstes Zwischenergebnis: eine Kaufempfehlung für alle, die sich intensiv mit Fotografie beschäftigen und Hobby oder Beruf sehr ernst nehmen. Zusätzlich Photoshop einzusetzen, ist meiner Meinung aber immer noch unerlässlich.

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